Rauchverbot soll künftig auch im Freien gelten

Dem Gesundheitsministerium geht ein totales Rauchverbot in der Gastronomie nicht weit genug. Ein neues Tabakgesetz, das im Herbst präsentiert werden soll, sieht vor, die Tabakproduktrichtlinie neu zu definieren. Langfristig soll das Rauchverbot auch auf den öffentlichen Raum ausgeweitet und Rauchen unter 18 Jahren verboten werden.

auch auf den öffentlichen Raum ausgeweitet und Rauchen unter 18 Jahren verboten werden.

Das EU-Parlament hatte im Februar eine neue Tabakproduktrichtlinie verabschiedet. Die Neuregelungen sollen vor allem Kinder und Jugendliche vor dem Konsum von Tabakerzeugnissen schützen. Fix ist: Bis Herbst muss Österreich definiert haben, wie die Richtlinie bei uns umgesetzt wird.

Längerfristig hat das Gesundheitsministerium weitere Pläne: In der Erweiterung des Tabakgesetzes soll nicht nur das absolute Rauchverbot in Lokalen stehen, sondern es wird auch überlegt, das Tabakgesetz auf den öffentlichen Freiraum auszuweiten.

"Klar ist: Rauchverbote in geschlossenen Räumen haben absoulten Vorrang, weil hier mehr Schaden entsteht", definiert Lisa Fuchs, Pressesprecherin des Gesundheitsministers, die Ziele. Längerfristig sei eine Ausweitung auf freie Zonen aber denkbar, bestätigt Fuchs einen entsprechenden Bericht der "Presse".

Die Zeitung zitiert Franz Pietsch, Leiter der Abteilung II/1 (Rechts- und Fachangelegenheiten Tabak): "Angedacht seien demnach Verbote etwa auf Kinderspielplätzen, Freibädern oder das Buswartehäuschen, "also überall dort, wo Ansammlungen stattfinden".

 
Weiters soll die Altersgrenze für Rauchen in Österreich auf 18 Jahre erhöht werden. Österreich gilt aktuell als Schlusslicht bei Anti-Raucherrichtlinien, hier müsse sich laut Pietsch etwas ändern.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen