Rayman Legends: Definitive Edition im Test

In der Rayman Legends: Definitive Edition kehrt die Plattformer-Legende Rayman zurück. Ist die achte Auflage, nun auf der Nintendo Switch, die beste?
So erfolgreich war kaum ein Plattformer – auch, weil er für die damalige Zeit die Möglichkeiten des Genres bis auf das Maximum ausgereizt hatte. Rayman Legends erschien im August 2013 zuerst PC, PlayStation 3, Wii U und Xbox 360, folgte im September 2013 auf PlayStation Vita nach, errechte im Februar 2014 PlayStation 4 und Xbox One und nun in der achten Ausgabe auch die Nintendo Switch.

Besonders die Wii-U-Version konnte sich auszeichnen, erhielt Kritiker-Wertungen von 93 Prozent. Hochgelobt wurden die Level-Gestaltung, die Gameplay-Mechaniken und die bombastische Musik. Einzelne Stimmen bemängelten aber die Kürze des Spiels, unter zehn Stunden. Zocker sahen das anders, denn die verschiedenen Modi sorgten für zahlreiche Stunden mehr an Spielspaß.

In der Ubisoft-Version für die Switch findet man mehr von den spaßigen Modi, etwa den neuen Turnier-Modus. Entsprechend bleibt die Hauptkampagne, wenn man es so sehen will, kurz, das Spiel selbst bietet aber durch den neuen Modus noch mehr Inhalte, die stundenlang beschäftigen werden. Und das kurzweilig, denn sie sind alles andere als nur Nebendinge.

Zur Neuerung

Zuerst zum neuen Modus. Der "Kung Foot"-Modus bietet einen Solo-Modus und den eben neuen Turnier-Modus, in dem sich bis zu acht Teams miteinander messen können. Außerdem können zwei Konsolen für den lokalen Coop-Modus miteinander verbunden werden. Es ist ein Fußballspiel mit Prügelelementen.

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CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Während man einen Ball ins gegnerische Tor zu bringen versucht, schubst man auch die Gegner herum. Festlegen kann man bis zu acht Teams und eine entsprechende Rundenanzahl, nach der dann der Turniersieger feststeht. So einfach das Konzept klingt, so süchtig macht es, besonders weil man am Ende als Sieger am digitalen Treppchen stehen will.

Und sonst?

Sonst gibt es eigentlich nichts dramatisch Neues, der Titel kann sich aber dennoch sehen lassen. Nicht enthalten ist leider der asymmetrische Koop mit Touch-Unterstützung, bei dem ein Spieler als Fee dem anderen Zocker zu Hilfe kommen konnte. Ganz weg ist diese Funktion allerdings nicht, denn in den "Murfy's Touch"-Leveln kann man dies zumindest an der Seite der Computer-gesteuerten Figur tun.

Grafisch gibt es die klassischen und vielgeliebten animierten und bunten 2D-Welten, für die die Rayman-Serie bekannt ist. Effekte und Bewegungen sind sichtlich aufpoliert worden und der Ablauf zeigt sich flüssiger denn je. Das ist es auch, was den Spaß am Titel ausmacht: Tolle Grafik, immer wieder aberwitzige Momente voller Lacher und eine ruckelloser Ablauf, der die Zeit im Flug vergehen lässt. Wer mit Plattformen eigentlich nichts anfangen kann, könnte sich trotzdem in diese Genre-Größe verlieben.

Knackige Herausforderung

Wie schon die Vorgänger bietet die Definitive Edition einen recht hohen Schwierigkeitsgrad mit so harten wie verrückten Bossen. Frust kommt nicht auf, denn selbst beim Scheitern wird man nicht ellenlange Passagen noch einmal spielen müssen, sondern wird an fairen Punkten wieder ins Level gesetzt.



Von der Story hat sich auch nichts verändert: Rayman, Globox und die Kleinlinge wandern durch den Zauberwald, als sie ein geheimnisvolles Zelt, gefüllt mit einer Reihe von faszinierenden Gemälden, entdecken. Als sie diese näher betrachten, bemerken sie, dass jedes Bild scheinbar die Geschichte einer geheimnisumwobenen Welt erzählt. Plötzlich werden sie in eines der Gemälde gesaugt - und das Rennen, Springen und Prügeln beginnt.

Nicht beste, aber tolle Version

Rayman Legends war und bleibt das Maß aller Dinge als Wii-U-Version. Das deshalb, weil die Definitive Edition zum größten Teil die Touch-Funktion des Koop eingebüßt hat. Aber die Switch-Variante kommt zumindest ganz nahe an diese Richtmarke heran, und da die Produktion der Wii-U eingestellt wurde, ist sie die beste für alle spielbare Version des Games.

Vor allem die grafischen Verbesserungen gefallen, auch wenn der Unterschied nicht so drastisch ist, dass Rayman-Legends-Kenner einen definitiven Kaufgrund vorfinden würden. Wer allerdings Rayman noch gar nicht kennt oder Legends bisher verpasst hat, der sollte keine Ausrede haben, sich das Spiel schleunigst zuzulegen. Und durch den lustigen Turnier-Modus haben die eigenen Freunde dann auch noch gleich Spaß am Spiel. (rfi)

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