Großer Schreck in einer öffentlichen Badeanstalt in Innsbruck: Am Samstagabend kam es dort zu einem dramatischen Zwischenfall. Gegen 20.15 Uhr entdeckte ein Badegast ein 6-jähriges Mädchen aus Österreich reglos am Boden des Beckens. Der Zeuge holte das Kind sofort aus dem Wasser und setzte umgehend die Rettungskette in Gang.
Noch bevor die Einsatzkräfte eintrafen, begannen Ersthelfer mit der Reanimation. Dabei kam auch ein Defibrillator zum Einsatz – ein Umstand, der sich als entscheidend herausstellen sollte. Die Helfer vor Ort kämpften unermüdlich um das Leben des Mädchens.
Als der alarmierte Notarzt und die Sanitäter eintrafen, zeigte sich erste Erleichterung: Das Unfallopfer wies bereits wieder eine selbstständige Atmung auf. Die medizinische Erstversorgung wurde sofort fortgesetzt, ehe das Mädchen zur weiteren Abklärung und Behandlung in die Klinik Innsbruck gebracht wurde.
Wie es zu dem Vorfall kam, ist derzeit noch unklar. Fest steht jedoch: Dank des schnellen Eingreifens eines Badegastes und der raschen Reanimation konnte Schlimmeres verhindert werden.