Klare Botschaft

"Recht, sich zu verteidigen" – Kanzler steht zu Israel

Im Zuge seines Arbeitsbesuches in Tel Aviv stärkte Bundeskanzler Karl Nehammer Israel den Rücken. Das Land habe ein Recht zur Selbstverteidigung. 

Michael Rauhofer-Redl
"Recht, sich zu verteidigen" – Kanzler steht zu Israel
Im Zuge seines Israelbesuchs traf Österreichs Bundeskanzler Karl Nehammer auch den israelischen Präsidenten Jitzchak Herzog
Dragan Tatic/ BKA

Zusammen mit seinem tschechischen Amtskollegen Petr FIala flog Bundeskanzler Karl Nehammer am Mittwoch nach Tel Aviv, um die israelische Staats- und Regierungsspitze zu treffen. Auf dem Programm stand auch ein Meeting mit dem israelischen Präsidenten Jitzchak Herzog. Schon in den Begrüßungsworten machte Nehammer deutlich, dass Israel ein Recht auf seine Selbstverteidigung habe. 

Israel hat jedes Recht, sich selbst zu verteidigen – in Übereinstimmung mit dem internationalen Recht
Bundeskanzler Karl Nehammer

Diese Verteidigung müsse im Einklang mit internationalem Recht geschehen, so der heimische Regierungschef. Nehammer verurteilte den Terror durch die Hamas-Schergen und forderte die sofortige Freilassung der Geiseln. Es gebe in einer Demokratie "keinen größeren Feind als die Angst", sagte Nehammer. Er werde in Österreich alles daran setzen, gegen Antisemitismus anzukämpfen, so der Kanzler. 

Österreich "ein Freund Israels"

Israels Präsident Herzog betonte, dass Österreich "ein Freund Israels" sei und bedankte sich bei Nehammer für die gezeigte Solidarität. Der Bundeskanzler wird im Zuge seiner Reise auch mit seinem Amtskollegen Benjamin Netanjahu zusammentreffen. Schon im Vorfeld der Reise versprach der Kanzler, dass Österreich "felsenfest an der Seite Israels" stehe. 

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    Arbeitsbesuch Israel. BK Nehammer gemeinsam mit dem tschechischen Premier Fiala
    Arbeitsbesuch Israel. BK Nehammer gemeinsam mit dem tschechischen Premier Fiala
    Dragan Tatic

    Der ÖVP-Chef plant bei seiner diplomatischen Mission offenbar auch ein längeres Telefonat mit Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas. Ziel seiner und internationaler Anstrengungen sei es, "eine weitere Eskalation zu verhindern. Er stellt klar: "Auch die palästinensische Bevölkerung leidet unter dem Terror der Hamas – auch sie werden als Geisel des Terrors benutzt."

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