Die tschechische Bewegung "Block gegen den Islam" löste Angst und Schrecken in der Prager Innenstadt aus, als Mitglieder als IS-Terroristen verkleidet "Allahu Akbar" schrien und mit Plastikwaffen hantierten.
Die tschechische Bewegung "Block gegen den Islam" löste Angst und Schrecken in der Prager Innenstadt aus, als Mitglieder als IS-Terroristen verkleidet "Allahu Akbar" schrien und mit Plastikwaffen hantierten.
Damit wollte die Gruppe am Sonntag gegen Islamisierung protestieren. Ihr Anführer Martin Konvicka kam als Beduine auf einem Kamel angeritten. Er selbst sprach von einer "Parodie auf die Machtübernahme des Islamischen Staates" und einem "absurdes Theater".
"Aus Angst, dass es sich um einen realen Anschlag handelt, haben einige Menschen die Flucht ergriffen", sagte ein Polizeisprecher. Beamte stoppten schließlich die Aktion, um eine Massenpanik zu vermeiden.
Jetzt überprüft die Polizei, ob eine Straftat vorliege - konkret geht es um einen Paragrafen, der die Verbreitung falscher und beunruhigender Gerüchte mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft.