Politik

Red-Bull-Kickl nannte Razzia im BVT "diskret"

Heute Redaktion
13.09.2021, 18:51

Innenminister Kickl stand am Dienstag vor dem BVT-Untersuchungsausschuss. Er blieb ruhig und nannte die Medien-Berichterstattung "überbordend".

Mit der Befragung von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) erreichte der U-Ausschuss seinen vorläufigen Höhepunkt. Kickl wies dabei alle Vorwürfe gegen sein Ministerium entschieden zurück.

Seiner Meinung nach sei die Razzia "sehr diskret" verlaufen. Dass diese von der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität durchgeführt wurde, sei nicht seine Entscheidung gewesen. Von "Ermittlungsdruck" auf die Justiz, den ihm die Opposition vorwirft, will Kickl (stärkte sich während der Befragung mit zwei Red Bull) nichts bemerkt haben.

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Es sei aber "realitätsfremd"zu glauben, dass er wisse, was jeder Mitarbeiter seines Hauses tue – selbst wenn es sich dabei um ranghöchste handle. Entgegen der Ankündigungen stellte auch VP-Fraktionsführer Amon dem Minister doch eine Frage: ob er sich von den Mitarbeitern immer ausreichend informiert gefühlt habe. Kickl bejahte. Heute wird VP-Justizminister Moser befragt.

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