Personal-Rochade

Red Bull reagiert auf Krisen-Start in Formel-1-Saison

Red Bull ist der Konkurrenz bisher nur hinterher gefahren. Deshalb reagierte der Rennstall nun mit einer großen Personalrochade.
Sport Heute
17.04.2026, 19:59
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Vierfach-Weltmeister Max Verstappen hat es in den bisherigen drei Saisonrennen nicht über Platz sechs hinaus geschafft. Das bedeutet bloß zwölf Pünktchen und den neunten Platz in der Fahrer-Weltmeisterschaft. Ernüchternder ist dabei ein Blick auf die Konstrukteurswertung. Da liegen die Bullen bloß auf Rang sechs und damit hinter den Mittelständler-Teams Haas und Alpine.

Das neue Formel-1-Reglement mit komplett veränderter Aerodynamik und einem zu 50 Prozent elektrisch betriebenen Motor macht dem österreichischen Rennstall zu schaffen. Hinzu kommen namhafte Abgänge. Star-Designer Adrian Newey, Rob Marshall, Will Courtenay oder Jonathan Wheatley haben dem Rennstall bereits den Rücken gekehrt, Verstappens Vertrauensmann, Renningenieur Gianpiero Lambiase wird es noch machen – spätestens mit Ende seines Vertrags 2027.

Personal-Änderung im Team

Red Bull reagiert jedenfalls nun auf den Stotterstart in die neue Saison, krempelte die Personalstruktur selbst um. So wurde Ben Waterhouse in eine leitende Funktion befördert. Er ist künftig Chief Performance und Design Engineer. Damit ist er in verantwortlicher Rolle in den Bereichen Design und Performance der Boliden. Technikchef Pierre Wache ist sein Vorgesetzter, Waterhouse muss an den Franzosen berichten.

Der Hintergedanke beim österreichischen Rennstall ist jedenfalls, dass durch Waterhouse die beiden Abteilungen näher zusammengeführt werden sollen – ein Punkt, der offensichtlich als Problemstelle ausgemacht wurde. Waterhouse ist seit 2014 im Bullen-Kosmos und seit 2017 bei Red Bull Racing, kennt das Team also bestens.

Ist Max Verstappen der Beste?

Ebenso ist bereits fix, dass mit Andrea Landi ab 1. Juli ein neuer Head of Performance zu Red Bull stoßen wird. Dieser ist dann wiederum Waterhouse unterstellt. Landi war in seiner Formel-1-Karriere zuvor unter anderem Leiter der Fahrzeugperformance bei Ferrari und ebenso bei den Racing Bulls tätig.

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Derweil reißen Gerüchte über die Zukunft Verstappens nicht ab. Der Niederländer besitzt zwar einen bis 2028 laufenden Vertrag bei Red Bull, hat aber eine Ausstiegsklausel, die im Sommer greifen, wenn Verstappen während der Sommerpause nicht unter den Top Drei der Fahrer-Weltmeisterschaft ist – aktuell nahezu ausgeschlossen. Lambiases Abgang zu McLaren heizte Gerüchte an, dass auch der Niederländer zum britischen Rennstall wechseln könnte.

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