Red-Bull-Star Sergio Perez belegt in der Fahrer-Wertung hinter Doppel-Weltmeister Max Verstappen Platz zwei, gleichzeitig liegt der Mexikaner aber auch in einem ganz anderen Ranking auf einem Stockerlplatz: der Crash-Wertung der Formel 1.
In einer Liste, die "RacingNews365" nun veröffentlichte, belegt Perez mit einer Schadensumme von 1,08 Millionen Dollar (exakt eine Million Euro) den dritten Rang. Das ist auf den Unfall im Qualifying von Monaco sowie einen im Zeittraining von Australien erlittenen Schaden zurückzuführen.
Die größte Schadensumme verursachte demnach Alpine-Pilot Pierre Gasly mit 1,38 Millionen Euro, gefolgt von Williams-Fahrer Alexander Albon (1,27 Millionen Dollar). Gaslys Schadensumme ist zu großen Teilen auf den letzten Re-Start des Grand Prix von Australien zurückzuführen. Albon crashte auch in Melbourne – allein dieser Unfall kostete über eine halbe Million Dollar. Hinzu kommt ein Unfall im Training von Monaco.
In der Auflistung werden sämtliche Schäden zusammengerechnet. So wird etwa ein neuer Frontflügel mit 125.000 Dollar beziffert, ein neuer Unterboden kostet demnach 225.000 Dollar. Nicht eingerechnet werden hingegen Schäden am Antriebsstrang oder am Getriebe.
Mit Carlos Sainz auf Rang sieben (670.000 Dollar) und Charles Leclerc (515.000 Dollar) finden sich auch beide Ferraris in den Top Ten der unrühmlichen Wertung, genauso wie Siebenfach-Weltmeister Lewis Hamilton als Neunter (525.000 Euro). Doppel-Weltmeister Verstappen, George Russell von Mercedes oder Aston-Martin-Pilot Fernando Alonso wurden nicht in den Top Ten aufgeführt.
1. Pierre Gasly (Alpine) 1,38 Millionen Dollar
2. Alexander Albon (Williams) 1,27 Millionen Dollar
3. Sergio Perez (Red Bull) 1,08 Millionen Dollar
4. Nyck de Vries (Alpha Tauri) 895.000 Dollar
5. Esteban Ocon (Alpine) 847.000 Dollar
6. Yuki Tsunoda (Alpha Tauri) 685.000 Dollar
7. Carlos Sainz (Ferrari) 670.000 Dollar
8. Lando Norris (McLaren) 620.000 Dollar
9. Lewis Hamilton (Mercedes) 525.000 Dollar
10. Charles Leclerc (Ferrari) 512.000 Dollar