Der italienische Fußballverband FIGC einigte sich bei einer Sitzung in Rom auf diese Reform. Voraussetzung dafür ist demnach, dass die Mannschaften auf Platz eins und zwei nach dem letzten Saisonspieltag punktgleich sind. Dann tragen die beiden Teams ein zusätzliches Spiel um den Scudetto aus. Sollte es darin nach der regulären Spielzeit unentschieden stehen, geht es direkt ins Elfmeterschießen.
In der italienischen Liga ist so ein Szenario nicht unwahrscheinlich. Das Titelrennen in der Serie-A ist traditionell sehr eng und bis zum letzten Spiel heiß umkämpft.
In der abgelaufenen Saison konnte sich der AC Milan den Meistertitel sichern. Die Mailänder hatten dabei nur magere zwei Punkte Vorsprung auf Stadt-Rivale Inter. In der Saison 2019/20 krönte sich Juventus Turin zum Meister. Der Vorsprung auf den Zweiten Inter betrug damals nur einen Punkt.