Kräftiger Niederschlag

Regenwalze zieht über Österreich – Meteorologen warnen

Am Freitag sprach die Österreichische Unwetterzentrale Warnungen bezüglich Regen und Wind aus. Gewarnt wird konkret vor "markantem Wetter".
Wetter Heute
05.06.2026, 06:56
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Eine Kaltfront mit steuerndem Tief bei den Britischen Inseln zog in der Nacht auf Freitag über die Alpen hinweg und verlässt Österreich bis Freitagabend nach Osten und Südosten hin. Die Front bringt stellenweise kräftigen Regen und eingelagerte Gewitter.

Der Einfluss des Tiefdruckkomplexes über Großbritannien bleibt auch am Samstag bestehen. Deswegen ziehen nochmals Schauer und Gewitter durch. Am Sonntag aber macht sich schließlich ein Ausläufer des Azorenhochs bemerkbar. Damit stabilisiert sich das Wetter vorübergehend etwas und die Temperaturen steigen an. Die Aussichten von UBIMET-Mann Bence Szabados im Detail.

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Ergiebiger Regen im Westen Österreichs

Der Freitag beginnt überwiegend dicht bewölkt und verbreitet mit schauerartigem, im Süden auch kräftigem Regen. Im Tagesverlauf lässt der Regen von Westen her nach und zeitweise zeigt sich zwischen den Wolken die Sonne. Nördlich der Alpen ziehen allerdings am Nachmittag noch ein paar Schauer, teils begleitet von Blitz und Donner, durch. Mit 14 bis 21 Grad kühlt es neuerlich ab.

Der Samstag startet verbreitet sonnig, im Tagesverlauf bilden sich aber vor allem über dem Bergland Quellwolken. Dazu ziehen ab Mittag von Westen einige Wolken auf, begleitet von einigen Schauern, die sich bis Oberösterreich ausbreiten. Gegen Abend steigt von Vorarlberg bis Salzburg auch die Gewitterneigung an. Abgesehen von lokalen Gewitterböen spielt der Wind keine große Rolle, von West nach Ost liegen die Höchstwerte zwischen 20 und 27 Grad.

Der Sonntag beginnt trocken und abseits lokaler Restwolken häufig sonnig. Im Bergland bilden sich am Nachmittag Quellwolken und die Schauerneigung steigt an. Das Gewitterpotenzial ist besonders im Salzburger Land, in Kärnten und in der Steiermark erhöht. Auch im Nordosten bilden sich vereinzelte gewittrige Schauer, in weiten Landesteilen bleibt es aber trocken. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen, mit 20 bis 27 Grad entsprechen die Temperaturen der Jahreszeit.

Durchwachsener Wochenbeginn

Am Montag scheint zunächst häufig die Sonne, tagsüber ziehen von Westen und Süden her Wolkenfelder durch. Ab dem Vormittag bilden sich zudem Quellwolken, nachfolgend steigt im gesamten Bergland die Schauer- und Gewitterneigung an. Im Hügel- und Flachland bleibt es meist trocken bei einem freundlichen Sonne-Wolken-Mix. Abgesehen von einzelnen Gewitterböen weht meist nur schwacher, auf nördliche Richtungen drehender Wind. Die Temperaturen steigen auf 22 bis 29 Grad.

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