Wetter komplett verrückt

Schnee im Juni! ORF-Expertin lässt ungläubig zurück

Auf bis zu 27 Grad hoch kletterte die Quecksilbersäule am Donnerstag. Doch aus Westen zieht eine markante Kaltfront über das Land – Schnee inklusive.
Newsdesk Heute
04.06.2026, 19:38
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Nach frühsommerlichen Temperaturen mit Spitzenwerten von bis zu 27 Grad zeigt das Wetter nun eine deutlich ungemütlichere Seite.

Eine markante Kaltfront nähert sich von Westen und sorgt in den kommenden Stunden in weiten Teilen Österreichs für Regen, kräftige Schauer und stellenweise auch Gewitter.

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Bereits am späten Donnerstagnachmittag setzen in Vorarlberg sowie im Tiroler Oberland die ersten Niederschläge ein. Vereinzelt sind dabei auch Blitz und Donner möglich. "Über Nacht breitet sich dann bis Oberösterreich und bis zur westlichen Obersteiermark Regen aus, zeitweise wird sogar schütten", so Ö3-Wetterexpertin Natalie Auer.

So weit, so verregnet – doch mit folgender Prognose hat wohl keiner mehr gerechnet: "Außerdem wird im Westen ab 1.800 Metern auch Schneefall ein Thema". Schnee!?

In der Nacht auf Freitag verlagert sich das Regengebiet dann zunehmend Richtung Südosten. Besonders südlich des Inns in Tirol sind dabei ergiebige Regenmengen zu erwarten. Deutlich länger trocken bleibt es hingegen vom Weinviertel über den Alpenostrand bis in die südliche Steiermark, wo die Front erst deutlich später ankommt.

Der Freitag startet vielerorts grau und nass. Dichte Wolken dominieren den Himmel, dazu fällt verbreitet schauerartiger Regen, der vor allem im Süden zeitweise kräftig ausfallen kann. Im Laufe des Tages beruhigt sich die Wetterlage jedoch von Westen her langsam. Die Niederschläge lassen nach und zwischen den Wolken zeigt sich stellenweise sogar die Sonne. Ganz stabil bleibt das Wetter allerdings nicht: Nördlich der Alpen ziehen am Nachmittag weiterhin einzelne Schauer durch, die lokal auch von Blitz und Donner begleitet werden können.

Am Samstag beginnt der Tag in den meisten Regionen noch freundlich und sonnig. Im Verlauf des Tages entstehen über den Bergen jedoch zunehmend Quellwolken. Gleichzeitig ziehen ab Mittag von Westen her neue Wolkenfelder auf, die zunächst einzelne Schauer bringen. Diese breiten sich bis nach Oberösterreich aus.

Gegen Abend steigt von Vorarlberg über Tirol bis Salzburg zudem die Gewittergefahr deutlich an.

Der Sonntag startet vielerorts trocken und häufig sonnig. Abgesehen von einzelnen Restwolken präsentiert sich der Vormittag meist freundlich. Am Nachmittag nimmt die Schauer- und Gewitterneigung jedoch erneut zu. Besonders im Salzburger Land, in Kärnten sowie in der Steiermark können sich kräftigere Gewitter entwickeln.

Auch im Nordosten sind vereinzelt gewittrige Schauer möglich. In vielen anderen Regionen bleibt es trotz einiger Wolken hingegen weitgehend trocken.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 04.06.2026, 19:42, 04.06.2026, 19:38
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