Regierung plant Erhöhung kleiner Pensionen

Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ).
Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ).Bild: picturedesk.com
Noch sind keine Details bekannt, doch die türkis-blaue Bundesregierung plant wohl eine Pensionserhöhung. Auch eine zusätzliche Einmalzahlung ist im Gespräch.
Die Statistik Austria hat am Freitag den Inflationswert für die Erhöhung der Pensionen veröffentlicht. Heuer beträgt dieser 2,1 Prozent. Das Sozialministerium hat noch nicht mitgeteilt, ob es die Zahl übernimmt.

Aber: Kleine Pensionen sollen ab dem 1. Jänner 2019 über die 2,1 Prozent hinaus erhöht werden. Man berechne derzeit verschiedene Modelle, hieß es gegenüber der APA.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP): "Besonders Bezieher von kleinen und mittleren Pensionen sind von der Teuerung stärker betroffen." Es sei der Regierung wichtig, dass von der Pensionserhöhung "vor allem Bezieher kleinerer Pensionen besonders profitieren".

100 Euro Bonus?

"Fairness für die österreichischen Pensionisten hat für mich oberste Priorität", wird Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) zitiert.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Wie die "Kronen Zeitung" in seiner Samstagsausgabe berichtet, soll die Pensionserhöhung Kosten in Höhe von etwa 140 Millionen Euro verursachen. Und: Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) soll eine Einmalzahlung in Höhe von 100 in Aussicht stellen. Die Regierung dürfte die Maßnahme kommende Woche im Ministerrat beschließen.

Die Bilder des Tages

(red)

Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:
ÖsterreichNewsPolitikPensionssystemFPÖBeate Hartinger-Klein

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen