Präsidentin spricht Machtwort

Keine Regierung – Slowenien steht vor Polit-Chaos

In Slowenien sind die Verhandlungen zur Regierungsbildung gescheitert. Nun drohen Neuwahlen, sollte keine Einigung erzielt werden.
Newsdesk Heute
25.04.2026, 17:05
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Nach wochenlangem Sondieren hat die slowenische Präsidentin Natasa Pirc Musar am Samstag erklärt, dass die Bemühungen um eine neue Regierung gescheitert sind. Eine Mehrheitsregierung sei nicht in Sicht und sie wolle keinen Parteichef zum Anführer einer Minderheitsregierung machen, sagte Pirc Musar.

Die liberale GS-Partei von Regierungschef Robert Golob hatte vor etwas mehr als einem Monat die Parlamentswahl nur ganz knapp gegen die rechte SDS gewonnen. Vor ein paar Tagen hat Golob selbst seine Versuche für eine Koalition für gescheitert erklärt.

Mit dem Schritt der Präsidentin startet jetzt eine neue Frist von zwei Wochen. In dieser Zeit können Parteien oder politische Gruppen Kandidaten für das Amt des Regierungschefs vorschlagen. Gibt es keine Einigung, dann kommt es zu Neuwahlen.

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