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"Reglos im Wasser" – Details zu reanimiertem Rad-Star

Die "Königsetappe" der Tour de Suisse endete am Donnerstag beinahe in einer Katastrophe. Der Schweizer Rad-Star Gino Mäder kam schwer zu Sturz. 
Heute Redaktion
16.06.2023, 08:38
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Auf der Abfahrt vom Albulapass sind Mäder und der US-Rennfahrer Magnus Sheffield bei hohem Tempo gestürzt. Beide kamen auf der schwierigen Abfahrt von der Strecke ab und stürzen einen Graben hinunter. Während der Etappensieger Juan Ayuso um 16.08 Uhr im Ziel bereits gefeiert wurde, kämpften die Rettungskräfte schon um Mäders Leben. 

"Der Rennarzt war binnen zwei Minuten an der Unfallstelle", erklärte Tour-Direktor Olivier Senn. Dort habe man Mäder "regungslos im Wasser" liegend gefunden. Der Rad-Star war wohl über eine Stützmauer geflogen und in einem Bach gelandet. Mäder musste wiederbelebt werden. "Er wurde sofort mit dem Rettungshubschrauber ins Spital nach Chur gebracht", teilte die Rennleitung schließlich mit. Auf dem Teilstück waren die Fahrer mit Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h unterwegs. 

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Zustand stabil

Sein Team Bahrain Victorious hat sich bisher nur zurückhaltend geäußert, weitere Untersuchungen müssten abgewartet werden. Mittlerweile vermeldeten Schweizer Medien jedoch, dass Mäders Zustand am Donnerstagabend stabil war. 

Der ebenfalls gestürzte Sheffield kam jedoch deutlich glimpflicher davon, soll sogar selbst wieder zur Straße nach oben geklettert sein. Der 21-jährige US-Amerikaner habe demnach Prellungen und eine Gehirnerschütterung erlitten. 

Im Ziel in La Punt kritisierten mehrere Fahrer die schnelle Abfahrt der "Königsetappe". "Das war keine kluge Idee, das Ziel einer solchen Etappe nach einer Abfahrt so zu platzieren. Aber scheinbar braucht man noch mehr Spektakel. Scheinbar muss erst etwas passieren, damit man reagiert", meinte der belgische Rad-Weltmeister Remco Evenepoel. 

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