Am Montag wurden Beamte der Polizeiinspektion Quadenstraße gegen 11.35 Uhr zu einer Einsatzörtlichkeit in Wien-Donaustadt alarmiert. Grund war der kritische Gesundheitszustand eines einjährigen Buben.
Als die Polizisten vor Ort eintrafen, lag das Kleinkind reglos in den Armen seiner Mutter. Die Beamten begannen sofort mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen. Dabei stellten sie fest, dass sich ein unbekannter Gegenstand im Hals des Kindes befand und offenbar die Atemwege blockierte.
Die Beamten brachten den Buben in Bauchlage und wendeten die empfohlenen Erste-Hilfe-Handgriffe zur Befreiung der Atemwege an. Nach wenigen Sekunden setzte die Atmung des Einjährigen wieder ein. Entwarnung konnte dennoch nicht gegeben werden.
Das Kleinkind erlitt einen Fieberkrampf und wurde daher in die stabile Seitenlage gebracht. Einsatzkräfte der Wiener Berufsrettung und ein Notarzt übernahmen kurz darauf die weitere medizinische Versorgung.
Der Bub wurde in Begleitung seiner Mutter in ein Spital gebracht. Derzeit befindet er sich in einem stabilen Zustand. Das rasche Eingreifen der Polizisten verhinderte einen Herzstillstand. Somit war keine Reanimation notwendig.