"Reh kann nicht mehr aus Pool" – mit dieser ungewöhnlichen Meldung wurde die Freiwillige Feuerwehr Alkoven (Bez. Eferding) am Samstag um 19.20 Uhr alarmiert. Für die Einsatzkräfte war es bereits die zweite technische Hilfeleistung an diesem Tag.
In Gstocket fanden die Feuerwehrleute jedoch keinen klassischen Pool, sondern eine Art Springbrunnen vor. Darin kämpfte das Reh schon – es kam nicht mehr heraus.
"Das Tier dürfte – vermutlich um seinen Durst zu stillen – zuvor in das rund 1,5 m Wassertiefe aufweisende Behältnis gestürzt sein", so die Feuerwehr. Die Betonumrandung machte eine selbstständige Flucht unmöglich.
Ein Feuerwehrmann sprang kurzerhand in den Brunnen. Das bereits erschöpfte Reh ließ sich laut Feuerwehr recht einfach packen und aus seinem "Wassergefängnis" befreien.
Kaum wieder auf sicherem Boden sprang das Tier zunächst davon. Unter Bäumen legte es anschließend aber noch eine längere Erholungspause ein. Inzwischen ist das Reh laut den Einsatzkräften wieder fit.
Auch für die Feuerwehr war der tierische Einsatz rasch beendet: Bereits 28 Minuten nach der Alarmierung rückte die Mannschaft um 19.48 Uhr wieder ins Feuerwehrhaus ein.