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Reisen in sichere Länder werden spürbar teurer

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:32

Wer in der kommenden Wintersaison oder jetzt noch Last Minute im Sommer ein als sicher geltendes Land bereisen will, muss dafür mehr zahlen als 2015. Mit höheren Preisen ist in Spanien und Kuba zu rechnen. Billiger wird es in den von politischen Unruhen erschütterten Ländern Türkei, Ägypten und Tunesien. In der Türkei sind die Buchungen zuletzt um bis zu 50 Prozent eingebrochen.

Wer in der kommenden Wintersaison oder jetzt noch Last Minute im Sommer ein als sicher geltendes Land bereisen will, muss dafür mehr zahlen als 2015. Mit höheren Preisen ist in Spanien und Kuba zu rechnen. Billiger wird es Türkei, Ägypten und Tunesien. In der Türkei sind die Buchungen zuletzt um bis zu 50 Prozent eingebrochen.

Bei Thomas Cook steigt der Preis für Kuba-Reisen im Winter etwa um neun Prozent gegenüber 2015. Der Grund ist die starke Nachfrage. Seit dem Ende der Eiszeit zwischen den USA und Kuba legt der Tourismus auf der Karibikinsel kräftig zu.

Auf der Fernstrecke werden weiters die Dominikanische Republik (plus zwei Prozent), Mexiko (plus zwei Prozent) und die Malediven (plus vier Prozent) ebenfalls teurer. Günstiger geht es dafür etwa in Richtung Südafrika (minus zwei Prozent). Urlaub auf Mauritius ist heuer gleich teuer wie im Vorjahr.

Spanien als große Alternative

Im Winter sei die Karibik ein klassisches Ausweichziel. Wer nicht so weit fliegen möchte, entscheidet sich oft für Spanien. Die Reisepreise nach Mallorca erhöht Thomas Cook beispielsweise um drei Prozent, jene auf die Kanaren um ein Prozent. Beliebt sind im Winter auch Ibiza oder Madeira (Portugal).

Preisnachlässe gibt es in Richtung Türkei (minus 5 Prozent), Ägypten (minus 2 Prozent) und - besonders massiv - Tunesien (minus 15 Prozent). In der Türkei sind die Buchungen zuletzt wegen der politischen Lage um bis zu 50 Prozent eingebrochen. Das ermöglichte jetzt im Sommer ein Plus von 70 Prozent am sogenannten "Goldstrand" von Bulgarien.

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