Reizthema Steuerreform im "Bürgerforum"

Bild: Screenshots ORF

Hypo-Desaster, Griechenlandhilfe, Bankenrettung - drei Bereiche in denen mit unfassbaren Summen jongliert wird. Eine zentrale Frage in der ORF-Diskussion am Donnerstag daher: Warum haben wir dafür Geld, wenn den Bürgern immer weniger bleibt?

Hypo-Desaster, Griechenlandhilfe, Bankenrettung – drei Bereiche in denen mit unfassbaren Summen jongliert wird. Eine zentrale Frage in der ORF-Diskussion am Donnerstag daher: Warum haben wir dafür Geld, wenn den Bürgern immer weniger bleibt? Für Aufregung sorgte ein Schuldenzähler, den der ORF mitlaufen ließ.

"Ich bin 2003 in Pension gegangen und trotz Erhöhungen habe ich jetzt weniger Geld zur Verfügung als vorher", sagte eine Pensionistin. Die Steuerreform als Lösung? "Die größte Entlastung wird es für die Einkommen zwischen 1.400 und 2.000 Euro geben", erklärte Bundeskanzler Werner Faymann. Die Menschen würden zu wenig für ihre Arbeit bekommen, stimmte auch Vizekanzler Reinhold Mittlehner zu.

In Richtung Vermögenssteuer bremste der VP-Chef aber: "Dass der eine mehr hat, weil der andere weniger hat, das gibt’s nur in der Dreigroschenoper von Brecht." SP-Chef Faymann sieht dennoch Handlungsbedarf: "Wir haben die niedrigsten Vermögenssteuern in Europa."

Schuldenzähler regte auf

Rasches Handeln für Bürger und Staat ist jedenfalls gefragt, denn sie Schulden stiegen während der Sendung um 700.000 Euro. Dass der Schuldenzähler mitlief, regte viele Zuschauer auf, wie auf Twitter zu lesen war.

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