Was aussieht wie eine Szene aus einem Actionfilm, hat der Vorarlberger Extremsportler Elias Schwärzler tatsächlich geschafft. Nach zwei Jahren Vorbereitung balancierte er mit seinem Mountainbike auf einem fliegenden Heißluftballon, stürzte sich mit zwei Frontflips in die Tiefe und landete schließlich sicher am Fallschirm.
Mit seinem neuesten Projekt hat Elias Schwärzler nach eigenen Angaben einen weltweiten Erstversuch geschafft. Der österreichische Freeride- und Stuntfahrer kombinierte erstmals Mountainbiken, Ballonfahren und Basejumping in einem einzigen Stunt.
Die Aktion fand in rund 950 Metern Höhe statt. Statt im Korb des Heißluftballons stand Schwärzler mit seinem Bike auf der dünnen Ballonhülle. Dort balancierte er auf dem gespannten Material, bevor er Anlauf nahm und sich gemeinsam mit dem Fahrrad in die Tiefe stürzte.
Es folgten zwei Frontflips im freien Fall. Erst danach öffnete sich der Fallschirm, mit dem der Extremsportler sicher am Boden landete. Bei dem Stunt durfte nichts schiefgehen: Absprung, Rotationen und das Öffnen des Schirms mussten exakt aufeinander abgestimmt sein.
Hinter der spektakulären Aktion stecken rund zwei Jahre Vorbereitung. Gemeinsam mit seinem Team arbeitete Schwärzler an der technischen und logistischen Umsetzung. Geplant und getestet wurden unter anderem die Befestigung des Fahrrads am Ballon, die Absprunghöhe, die Rotationen im freien Fall und die sichere Landung mit dem Fallschirm. Erst als alle Abläufe perfekt ineinandergriffen, wurde der Stunt umgesetzt.
Für den Vorarlberger ist der Ballon-Sprung der nächste außergewöhnliche Meilenstein seiner Karriere. Bereits 2022 stellte er einen offiziellen Guinness-Weltrekord auf: Mit einem handelsüblichen Fahrrad erreichte er 272 km/h und gilt seither als schnellster Mensch der Welt auf einem Fahrrad.
Mit dem Sprung vom Heißluftballon setzt Schwärzler nun das nächste spektakuläre Kapitel seiner Laufbahn – mit einer Aktion, die in dieser Form bislang noch nie versucht worden sein soll.