Politik

Religionsgipfel: Kern gegen Verbannung von Symbolen

Heute Redaktion
14.09.2021, 12:50

Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) hat Vorstößen für eine Verbannung religiöser Symbole aus den Gerichtssälen eine Absage erteilt. Schon jetzt gebe es Bekleidungsvorschriften, die Debatte solle hier Halt machen. Kern traf am Dienstag im Rahmen eines Religionsgipfels Vertreter der Glaubensgemeinschaften im Kanzleramt.

Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) hat Vorstößen für eine aus den Gerichtssälen eine Absage erteilt. Schon jetzt gebe es Bekleidungsvorschriften, die Debatte solle hier Halt machen. Kern traf am Dienstag im Rahmen eines Religionsgipfels Vertreter der Glaubensgemeinschaften im Kanzleramt.

Von den Muslimen in Österreich forderte Kern ihren Beitrag zur Integration. Zuletzt hatten die Richtervereinigung sowie NEOS eine vollständige Verbannung religiöser oder weltanschaulicher Symbole aus dem Gerichtssaal verlangt.

Kern findet jedoch nicht, dass dies Gegenstand einer Gesetzesinitiative werden sollte. Ein Bekenntnis gab es allerdings zum geplanten Verbot der Vollverschleierung.

Extremismus soll bekämpft werden

Der schon traditionelle interreligiöse Dialog im Kanzleramt beschäftigte sich auch mit der zunehmenden Islam-Feindlichkeit im Land, die am Dienstag attestiert worden war.

Kern so wie Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ) bezeichneten Muslime als wichtigen Teil der Gesellschaft, der Tendenz müsse man daher entgegenwirken. Einen Beitrag zur Bekämpfung extremistischer Tendenzen erwartet sich der Kanzler von der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ).

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