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Renault ruft Clio und Kangaroo zurück

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:18

Der französische Autohersteller Renault sorgt mit einer großangelegten Rückrufaktion für Aufsehen. Grund dafür sind mögliche Bremssystem-Probleme bei den Modellen Clio IV und Kangaroo 2.

In Österreich werden rund 5.000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen. 4.456 Clio IV und 593 Kangoo 2 seien betroffen, teilte Renault am Dienstagmit.

Beim Clio könnten wegen eventuell falscher Montage der Radhausverkleidung Bremsschläuche durch Scheuern beschädigt oder Bremskolben herausgedrückt werden. Bei betroffenen Fahrzeugen aus den Werken Bursa in der Türkei (bis März 2013) und Flins in Frankreich (bis April 2014) sollten vorbeugend Verkleidungen kontrolliert und Bremsschläuche ausgetauscht werden. Betroffen sind weltweit bis zu 400.000 Autos, wie viele Renault-Besitzer in Österreich einen Werkstattbesuch absolvieren sollten, war am Montag noch unklar.

Bei Kangoo-Modellen aus dem Werk im französischen Mauberge (September 2012 bis Mai 2013) könnte laut Renault bei der Montage die Anschlussreihenfolge am Antiblockiersystem vertauscht worden sein. Bei Bedarf sollten die Bremsleitungen dort ausgetauscht werden. Beim Kangoo könnten in Deutschland 5715 Autos betroffen sein, weltweit fast 64 000 Fahrzeuge.

Renault berechnete die Wahrscheinlichkeit von Schäden mit 0,02 und 0,01 Prozent. Zuvor hatte das Fachmagazin "Auto Service Praxis" darüber berichtet.

 

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