Rendi gekürt, Kern schon außer Landes

Archivbild: Christian Kern am Flughafen.
Archivbild: Christian Kern am Flughafen.Bild: picturedesk.com
Christian Kern stürzt sich direkt nach der Kür seiner Nachfolgerin in die internationale Politik und ist bereits nach Kanada unterwegs.

Ex-Bundeskanzler und Bald-Ex-SPÖ-Chef Christian Kern hat Österreich bereits Stunden nachdem er Pamela Rendi-Wagner als seine Nachfolgerin verkündet hat, den Rücken gekehrt.

Aber nur für ein paar Tage. Bei der Pressekonferenz am Samstag, in der er Rendi-Wagner als viel geeigneter für den Job als SPÖ-Chefin bezeichnete, erklärte er auch seine eigene Zukunft. Er will sich auf europäischer Ebene gegen die "rechten Demagogen" stellen und bei der nächsten EU-Wahl antreten.

Fliegt nach Kanada

Und diese neue internationale Orientierung stellte Kern auch gleich unter Beweis, als er knapp zwei Stunden nach seine Pressestatement, um 13.40 Uhr, twitterte, dass er auf dem Weg nach Kanada ist.

In seinem Tweet schreibt Kern auch, dass sein Flug etwas Verspätung hat. Das nachgereichte Foto könnte den Schluss zulassen, dass er nicht gerade happy ist, über die Wartezeit:

Dort trifft er den kanadischen Präsidenten Justin Trudeau, den spanischen Premier Pedro Sanchez und den Vizepräsidenten der EU-Kommission, Frans Timmermans. Er wird mit ihnen über die Herausforderungen der Globalisierung und dem Aufstieg von rechtem Populismus sprechen wird.

Die Podiumsdiskussion wird vom "Global Progress Forum" veranstaltet, einer gemeinsamen Initiative internationaler sozialdemokratischer Parteien und Organisationen, die sich regelmäßig über Globalisierungsprozesse und deren Nachteile für die Entwicklungsländer austauschen. (red)

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