Jannik Sinner hatte den 20-fachen Grand-Slam-Sieger Novak Djokovic am Rande einer Niederlage. Der Italiener führte mit 2:0 Sätzen. Doch der Serbe zog seinen Kopf aus der Schlinge, konnte das Viertelfinale noch in fünf Sätzen gewinnen. Einen Tag später wird gerätselt, wie der Djoker diesen Turnaround noch hinbekam. Dazu gibt es mindestens zwei Theorien.
Die eine dreht sich um eine weiße Trinkflasche. Ein Video zeigt, wie Djokovic von einem Balljungen eine weitere Flasche verlangte – seine Handzeichen waren eindeutig, es eilte. Dann war zu sehen, wie er sich die noch vorhandene Flasche ansetzte. Doch er machte keine Trinkbewegung. Stattdessen hatte es den Anschein, als inhalierte er etwas. So fragen sich Fans auf Twitter, was er sich da einverleibte. Ein Wundermittelchen?
"Die Flüssigkeit ist ein Zaubertrank, den mein Physio in seinem Labor zubereitet. Mehr kann ich dazu nicht sagen." Das sagte der 35-Jährige bei den Australian Open 2020, als er im Finale gegen Dominic Thiem zum mutmaßlich gleichen Wundermittel gegriffen hatte. Dies berichtete der deutsche Journalist Jannik Schneider auf Twitter.
Djokovic begründete seine Wende gegen Sinner mit einer Toilettenpause: "Er war in den ersten zwei Sätzen der bessere Spieler. Ich habe mich erfrischt und habe ein kleines Motivationsgespräch mit meinem Spiegelbild geführt."
Die serbische Nummer drei der Welt trifft am Donnerstag auf den Briten Cameron Norrie. Djokovic strebt in Wimbledon seinen 21. Grand-Slam-Titel an und den siebten auf dem heiligen Rasen. In Wimbledon wäre es der vierte Erfolg in Serie, von 2018 bis 2020 fand das Turnier wegen Corona nicht statt.