Stadler mit "großen Plänen"

"Rettungsanker" für Mitarbeiter nach Zuckerfabrik-Aus

120 Jobs fielen weg, jetzt gibt es Hoffnung: Zughersteller Stadler will Teile des Agrana-Werksgeländes in Leopoldsdorf im Marchfeld pachten.
Erich Wessely
09.04.2025, 05:00
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Knalleffekt nach dem Aus der Zuckerfabrik in Leopoldsdorf und dem Abbau von 120 Jobs: Der Schienenfahrzeughersteller Stadler unterzeichnete eine Absichtserklärung für die Nachnutzung von Teilen des Areals.

Das Typtestzentrum für die ÖBB-Doppelstockzüge soll von Zwentendorf nach Leopoldsdorf übersiedeln, auch ein Instandhaltungsstützpunkt soll errichtet werden. Mit Partnern werde die Errichtung eines Test- und Entwicklungszentrums verfolgt.

Christian Diewald, Geschäftsführer von Stadler Austria, Peter Spuhler, Präsident des Verwaltungsrates der Stadler Rail AG, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Stephan Büttner, CEO der AGRANA Beteiligungs-AG.
NLK Pfeiffer

Stadler Austria habe "große Pläne für das Areal", so Geschäftsführer Christian Diewald. Einige der von der Schließung betroffenen Agrana-Mitarbeiter sollen bei Stadler in Leopoldsdorf einen neuen Arbeitsplatz finden, so Agrana-CEO Stephan Büttner.

"Für Jubel-Rufe ist es noch zu früh, aber ich bin zuversichtlich, dass sich hier zwei Firmen gefunden haben, die willens sind, dieses Areal weiterzuentwickeln", betonte Landeschefin Johanna Mikl-Leitner (VP).

"Wirtschaftlicher Rettungsanker"

Die Ansiedelung von Stadler wäre "ein wirtschaftlicher Rettungsanker für das Marchfeld", so Landtagsabgeordneter Rene Lobner. SPNÖ-Chef Sven Hergovich ist über die Entwicklung erfreut, fordert aber auch einen nö. Industriegipfel.

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