Rettungsteam drang zu Fischerboot "Sparta" vor

Nach mehreren Versuchen drang nun ein Rettungsteam zum havarierten russischen Schiff "Sparta" durch, das vor zehn Tagen mit einem Eisberg zusammengestoßen war. Dabei war ein Leck entstanden.

Nach mehreren Versuchen drang nun ein Rettungsteam zum 3.700 Kilometer südöstlich von Neuseeland liegenden russischen Schiff "Sparta" durch, das vor zehn Tagen von einem Eisberg schwer beschädigt wurde.

Am 16. Dezember hatte die Besatzung der "Sparta" ein 30 Zentimeter großes Leck gemeldet und "SOS" gefunkt. Seitdem waren die 32 Besatzungsmitglieder im Polarmeer fast ausschließlich auf sich alleine gestellt. Andere Schiffe blieben in der dicken Eisschicht stecken.

Teil der Crew musste auf Rettungsbooten verharren

Die neuseeländische Luftwaffe warf zweimal Material ab, darunter Pumpen und Diesel. So konnten die Männer ihr Schiff vor dem Sinken bewahren. Ein Teil der Besatzung befand sich auf den Rettungsbooten, um das Schiff so wenig wie möglich zu belasten. Ein war fehgeschlagen.

Nun kam die Rettung. Das vom Besitzer der "Sparta" beauftragte südkoreanische Polarforschungsschiff "Araon" stieß zur "Sparta" vor. Den Seeleuten geht es trotz der Strapazen gut. Das Polarforschungsschiff wird nun Treibstoff von der "Sparta" abpumpen, damit das Leck über der Wasseroberfläche liegt.

Das Loch soll im Laufe des Montags zugeschweißt werden. Danach ist das russische Schiff wieder manövrierfähig. Möglicherweise muss aber ein Eisbrecher den Weg für die "Sparta" freimachen.

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