Rezeptausstellung wird jetzt digital

Beinahe zwei Jahre ist das E-Rezept schon im Gespräch
Beinahe zwei Jahre ist das E-Rezept schon im GesprächHELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
Das neue Jahr bringt den Österreichern auch das "E-Rezept". Von Arzt zu Apotheke und Versicherung soll dieses komplett digital übermittelt werden.

Bereits vor zwei Jahren wurde das E-Rezept angekündigt, nun soll es endlich so weit sein. Insbesondere die Corona-Pandemie verhalf der Digitalisierung vielerorts zwangsläufig auf die Sprünge, die elektronische Übermittlung von Rezepten an die Apotheken hat sich hier bewährt.

Laut Peter Lehner, dem Vorsitzenden der Konferenz der Sozialversicherungsträger, soll der gesamte Prozess rund um Verschreibungen digitalisiert werden soll. Das beginnt bei der Erstellung, bis hin zur Abgabe bei der Apotheke und der anschließenden Abrechnung durch den Sozialversicherungsträger.

Test in Kärnten

Der Startschuss fällt im Frühjahr in Kärnten, danach soll es zu einer schrittweisen Ausweitung kommen. "Das E-Rezept bringt Sicherheit und Service. Missbrauch, Mehrfacheinlösen oder Fälschungen können damit effektiv unterbunden werden", so Lehner.

Dem schließt sich Christian Wurstbauer, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer, an. In den Kärntner Bezirken Völkermarkt und Wolfsberg wird der Anfang gemacht, danach wird es einen dreimonatigen Pilotbetrieb in möglichst vielen Apotheken in der Region geben.

Wurstbauer führt weiter aus: "Während dieser Phase werden wir überprüfen, ob alle Services des E-Rezepts einwandfrei funktionieren. Dazu zählen etwa die Abrechnung der E-Rezepte, die tagesaktuelle Befüllung des Kontos zur Rezeptgebührenobergrenze und die Geschwindigkeit des Systems."

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