Ribiselmus im Wein – Winzer wegen Betrugs vor Gericht

Ein Winzer soll seinem Schilchersekt Ribiselmus zugeführt haben.
Ein Winzer soll seinem Schilchersekt Ribiselmus zugeführt haben.Imago Images
In Graz wird einem Weinbauern schwerer gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen. Er soll seinem Schilcher Ribiselmus zugeführt haben.

Im Dezember 2016 hatte der Prozess begonnen, der jetzt kurz vor dem Abschluss steht. Ein Sachverständiger erklärte, das Produkt des Weinbauers hätte nicht als "Wein", sondern nur als "weinhaltiges Getränk" verkauft werden dürfen. Der Angeklagte vermutete einen Sabotageakt der Konkurrenz.

"Steirische Antwort auf Bellini"

Zu Beginn des Verhandlungstages legte der Angeklagte einen cremefarbenen Geschenkkarton mit zwei Flaschen Schilchersekt und einem kleinen Glas Ribiselmus auf den Richtertisch. Dies sei als "die steirische Antwort auf Bellini" gedacht gewesen, erläuterte er die Werbeidee, daher habe er auch Ribiselmus in seinem Betrieb erzeugt – jedoch niemals seinem Wein zugeführt.

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