Österreich

Richard ist der "Poolier" von der A26-Baustelle

Heute Redaktion
13.09.2021, 16:38

"Poolier" Richard Lassnig (42) bastelte auf der A26-Baustelle für sich und seine Kollegen einen Whirlpool, sorgte damit für die nötige Abkühlung bei der Hitze.

Auf bis zu 39 Grad (im Tiroler Berwang) kletterte das Thermometer in Österreich am Mittwoch, sorgte damit für den heißesten Juni-Tag aller Zeiten.

All jene, die im Freien arbeiten müssen, kommen bei der derzeitigen Hitzewelle kaum noch aus dem Schwitzen heraus.

Auf der Westring-Baustelle hatte nun ein Arbeiter die perfekte Idee für die nötige Abkühlung. Der Polier Richard Lassnig (42) wurde kurzerhand zum "Poolier" und funktionierte einen großen Plastikbehälter in einen Whirlpool um (wir berichteten).

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Druckluft für Whirlpool

Die Druckluft aus einem Kompressor brachte das Wasser zum Sprudeln. Er selbst wagte auch gleich einen Sprung in das kalte Nass. "Anfangs hatte das Wasser gerade einmal 13 Grad. Das war schon sehr frisch", so Lassnig im "Heute"-Gespräch.

Doch wie kam der 42-Jährige, der mit einem 20-köpfigen Bautrupp einer Kärntner Tiefbau-Firma bei der A26-Baustelle im Einsatz ist, zu dieser Idee. Er sagt: "Wir haben das vor vielen Jahren schon einmal auf einer Baustelle in Wien gemacht. Da war es ähnlich heiß."

Hier noch einige Bilder der Whirlpool-Erfrischung:

Mittlerweile ist es auch nicht mehr ganz so frisch, hat der rund 1.000 Liter fassende Whirlpool auch schon 23 Grad. "Es darf sich jeder unserer Mitarbeiter darin erfrischen. Natürlich nach der Arbeit", grinst Lassnig.

Übrigens: Jeden Mittwochabend wird auch noch der Griller auf der Baustelle angeworfen. Und danach folgt die Abkühlung.

(mip)