Lugner öffnet 20 Geschäfte auch für Ungeimpfte

Richard Lugner
Richard LugnerHelmut Graf
Richard Lugner sieht keine Veranlassung, am Eingang seiner Wiener "Lugner City" 2G-Kontrollen durchzuführen. Warum, erklärte Lugner der "Krone".

In einem Statement gegenüber "krone.at" sagte Richard Lugner, Hausherr der Wiener "Lugner City", er sei von der Idee, den Kunden Eintrittsbändchen zu geben, wenig angetan. Beim Eingang der Lugner City werde zudem nicht kontrolliert. In den Geschäften selbst sehe dies jedoch freilich anders aus – dort können sich Kunden auf rigorose Kontrollen einstellen.

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"In der Lugner City dürfen 20 Geschäfte auch von Ungeimpften betreten werden", erklärte Richard Lugner im Gespräch mit der "Krone" am Dienstag. Geschäfte des täglichen Bedarfs, Lebensmittelhandel oder Apotheken sind nämlich von der 2G-Regelung ausgenommen. "Wie soll dann am Eingang kontrolliert werden?", fragte der 89-Jährige. "In Bayern sind die Bändchen bereits verboten worden. Wenn, dann müssen einheitliche Bändchen für ganz Wien oder meinetwegen für ganz Österreich sein. Sonst kann man die sehr leicht fälschen. Da muss ein ordentliches System dahinter sein", so der Baumeister.

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Kontrolle am Eingang "sinnlos"

"Wir kontrollieren das am Eingang nicht, weil es sinnlos ist. Der Kunde ist z.B. ungeimpft und sagt, er geht in die Trafik und biegt dann doch zum Media Markt ab? Das kann daher nur direkt in den Geschäften am Eingang kontrolliert werden". Das Ganze sei eine "Schnapsidee"´.

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