Richard Lugner und seine Ehefrau Cathy begaben sich am Samstag auf Wahlkampf-Discotour nach Oberösterreich. Es galt, um möglichst viele Unterschriften zu werben, damit Lugner zur Wahl des Bundespräsidenten antreten darf.
Bis Freitag den 18. März muss jeder Kandidat, der als Kandidat bei der Bundespräsidentenwahl antreten will seine 6.000 Autogramme von Unterstützern zusammenhaben. hat bisher bekanntgegeben, genug Unterstützungserklärungen zu haben. Alle anderen Kandidaten halten sich (noch) bedeckt.
2.000 Unterschriften fehlen: "zu viele"
Richard Lugner rückte am Samstag mit der Sprache raus. "Es wird sehr knapp, zirka zwei Drittel der Unterstützungserklärungen haben wir bereits, aber es fehlen noch 2.000 Personen. Das sind zu viele."
Disco-Tour: Von Mönchdorf nach Hellmonsödt
Auf der Jagd nach Unterschriften besuchte der Baumeister zuerst das "Fullhouse" in Mönchdorf nahe Königswiesen im Bezirk Freistadt. Dann ging es weiter nach Hellmonsödt im Bezirk Urfahr-Umgebung. Dort schaute Lugner mit Cathy in der Disco "Cabrio" vorbei.
"Alles in rot-schwarzer Hand. Damit muss Schluss sein"
Gut platziert hinter den Turntables schnappte sich Lugner das Mikro, um den Anwesenden seine Wahlkampfrede näher zu bringen. "Derzeit ist alles in rot-schwarzer Hand. Damit muss Schluss sein", so der 83-Jährige. "Es kann nicht sein, dass man eine Partei ausgrenzt, nur damit es weiter rot-schwarz mit grüner Beihilfe gibt. Das kann nicht die Zukunft Österreichs sein", thematisierte Lugner den .
Vielleicht-Bald-First-Lady Cathy stand ihrem Mann zur Seite, als die DJs dann wieder auflegten, schmiss sie auch zwischenzeitlich die Hände in die Höh'.
Bis Freitag bleibt es spannend ob Lugner die 6.000-Unterschriften-Marke schaffen wird.