Die Entscheidung der US-Justiz, ob das Verfahren gegen den künftigen US-Präsidenten Donald Trump um die Schweigegeldzahlung an eine Pornodarstellerin eingestellt wird oder nicht, ist am Dienstag vertagt worden.
Der New Yorker Richter Juan Merchan verschob die Entscheidung auf den 19. November, wie das Gericht mitteilte. Trumps Anwälte hatten beantragt, Trumps Verurteilung und somit auch die noch ausstehende Verkündung des Strafmaßes zu annullieren.
Juan M. Merchan, der den Vorsitz in Trumps historischem Prozess führte, muss jetzt entscheiden, ob er das Urteil der Geschworenen aufhebt und ein neues Verfahren anordnet – oder die Anklage sogar ganz fallen lässt, wie die "Huffpost" schreibt. Die Entscheidung des Richters könnte auch darüber entscheiden, ob der ehemalige und jetzt zukünftige US-Präsident wie geplant am 26. November verurteilt wird.
Ein Geschworenengericht verurteilte Trump im Mai wegen Fälschung von Geschäftsunterlagen im Zusammenhang mit einer Zahlung von 130.000 Dollar an die Pornodarstellerin Stormy Daniels im Jahr 2016. Mit der Zahlung sollte ihr Schweigen zu den Behauptungen erkauft werden, sie habe Sex mit Trump gehabt. Er behauptet, dass dies nicht der Fall war, streitet jegliches Fehlverhalten ab und behauptet, die Strafverfolgung sei eine politische Taktik gewesen, um seiner jüngsten Kampagne zu schaden.