Ring-Sperre wegen mehrerer Demos in Wien

Polizeiaufgebot im Zuge einer Demonstration in Wien. Symbolbild.
Polizeiaufgebot im Zuge einer Demonstration in Wien. Symbolbild.Video3
Auch dieses Wochenende steht erneut im Zeichen von zahlreichen Demonstrationen. Im Fokus stehen die Themen Abschiebung, Flucht und Corona.

Auch an diesem Wochenende wollen trotz Pandemie wieder zahlreiche Menschen vom Grundrecht der Versammlungsfreiheit gebrauch machen. Für Autofahrer heißt es in der Bundeshauptstadt vor allem in der Innenstadt eine kräftige Portion mitzubringen. Alleine in Wien wurden für Samstag 13 Kundgebungen bei der Landespolizeidirektion angezeigt, nur zwei davon wurden im Vorfeld untersagt. 

Den Beginn machen am frühen Nachmittag Schülerinnen und Schüler. Um 13.30 Uhr startet ihre Kundgebung gegen Abschiebungen auf der Wiener Ringstraße. Ihre Route führt sie über die Babenbergerstraße – Platz der Menschenrechte – Museumstraße – Bellariastraße – Ringstraße – Josef Meinrad-Platz – Löwelstraße schließlich zum Ballhausplatz, wo für etwa 16 Uhr die Abschlusskundgebung angekündigt wurde. 

Verzögerungen im Verkehr erwartet

Parallel dazu findet ab 14.30 Uhr ein "Gedenkmarsch für alle Menschen auf der Flucht" statt. Vom Museumsplatz geht die Route zum Maria-Theresien-Platz und über die Ringstraße. Auch dieser Demonstrationszug soll sich bis zum Ballhausplatz fortbewegen. Der ÖAMTC warnt vor temporären Sperren auf den Strecken und vor Staus am Franz-Josefs-Kai, abschnittsweise am Ring, auf der Zweierlinie und an den Einfahrten in die Innenstadt.

Nach derzeitigem Stand wird der Ring ab Urania, die Zweierlinie zwischen Getreidemarkt und Bellariastraße gesperrt. Beobachter rechnen auch mit Verzögerungen auf der Zweierlinie ab Lothringerstraße, am Rennweg, der Prinz-Eugen-Straße, der Favoritenstraße, der  Rechten Wienzeile oder der Burggasse.

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