Risikopatient? Regierung ruft nächste Woche an

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SymbolbildBild: picturedesk.com

Wer genau die Risikopatienten sind, die nicht mehr arbeiten gehen dürfen, ist nicht offiziell definiert. Die Regierung will die Betroffenen direkt kontaktieren.

Jene Menschen, die laut Regierung von ihrem Dienstnehmer freigestellt werden müssen, werden in der kommenden Woche persönlich darüber informiert.

Wer zählt zur Risikogruppe?

Die Regierung kündigte am Montag an, Risikogruppen stärker schützen zu wollen. Etwa mit einem Arbeitsverbot für Gefährdete. Aber wann zählt man zu dieser Gruppe? Dieser Frage sind wir hier nachgegangen.

Fest steht, klare Kriterien für die Einstufung sind bis jetzt nicht öffentlich geworden. Stattdessen will die Regierung die Betroffenen nächste Woche direkt kontaktieren.

Klarheit ist Mangelware

Übers Wochenende sollen dazu noch Details ausgearbeitet werden. Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) beantwortete dazu die Frage der "Kleinen Zeitung": "Wir machen das Thema der Risikogruppen mit schweren Vorerkrankungen zu einem zentralen Schwerpunkt. Es wird bis zum Wochenende vorbereitet, weil es um die Abgrenzung der Gruppe und ihre Zusammensetzung geht."

Man merkt: Da ist noch einiges in der Schwebe. Wer letztendlich entscheidet, ob man als Risikopatient gilt und auf welche Weise man dann informiert wird - das ist noch unklar.

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