Schon seit Wochen gibt es immer wieder Berichte von Rasern, die sich am Kahlenberg zu "Drag-Races" treffen, Rennen durch ruhige Waldstraßen an den Stadträndern Wiens veranstalten oder sich einfach im Rahmen von Tuning-Treffen über ihre aufgemotzten Autos austauschen. Im Mai gab es eine anhaltende Serie solcher illegalen Veranstaltungen, "Heute" berichtete.
Immer wieder kommt es zu Unfällen mit Unbeteiligten oder Drift-Crashs an exakt den gleichen Stellen. Die Polizei Wien greift deswegen hart durch und führt laufend schwerpunktmäßige Aktionen gegen eben jene Roadrunner-Szene. Dazu zählen auch Geschwindigkeitskontrollen an beliebten Straßen in den Bezirken 17, 18 und 19. Eine solcher Straßen ist die Amundsenstraße im 14. beziehungsweise 17. Bezirk.
So gingen der Landesverkehrsabteilung am Montag gegen 22 Uhr mittels eines Radarmessfahrzeugs zwei PKW ins Netz, die im Messbereich auf der Amundsenstraße mit 101 beziehungsweise 110 km/h durch die 30er-Zone gebrettert sind. Die beiden Lenker der Fahrzeuge wurden angezeigt. Sie müssen wohl mit einem Entzug des Führerscheins rechnen – eine besonders harte Strafe für die Autoliebhaber.