Roboter ermittelt bei "SOKO Donau"-Dreh in Steyr mit

Das Team von "SOKO Donau" wir von Roboter "Pepper" unterstützt
Das Team von "SOKO Donau" wir von Roboter "Pepper" unterstütztSatel Film Petro Domenigg
Bei Dreharbeiten zu einer neuen "SOKO Donau"-Folge in Steyr wurden die Ermittler von Museums-Roboter "Pepper" unterstützt.

Ein Roboter ist eine ungewöhnliche Unterstützung für ein Ermittler-Team. Doch genau diese Unterstützung erhielt das Team von "SOKO Donau" bei Dreharbeiten im "Museum Arbeitswelt" in Steyr. "Pepper", so der Name des Roboter-Ermittlers, ist der Serviceroboter des Museums.

Ungewöhnliche Erfahrung für die Schauspieler

Mit einem Roboter zusammenzuarbeiten war auch für die Schauspieler eine besondere Erfahrung. "Mit ihm zu arbeiten war sehr lustig, aber auch ein wenig spooky", meint Helmut Bohatsch, der in der Serie Franz Wohlfahrt, den Chef der Spurensicherung, spielt.

Dass Roboter generell am Set von "SOKO Donau" Schauspieler ersetzen könnten, kann er sich nicht vorstellen. Neben Bohatsch ermitteln in der Folge auch Stefan Jürgens als Carl Ribarski und Andreas Kiendl als Klaus Lechner.

Handlung der Folge

Die in Steyr gedrehte Folge trägt den Arbeitstitel "Der wahre Charakter der Arbeit" und ist die elfte Folge der 16. "SOKO Donau"-Staffel. Sie handelt von einem Einbruch in das "Museum Arbeitswelt". Dabei wird ein Exponat des Museums gestohlen: Eine handsignierte Ausgabe von Karl Marx' "Das Kapital". Am Morgen nach dem Einbruch wird ein Toter im Museum gefunden, möglicherweise einer der Einbrecher. Serviceroboter "Pepper" hilft den Ermittlern bei der Beweisaufnahme.

Das Drehbuch der Folge wurde von Martin Muser und Jens Schäfer geschrieben, Regie führte Olaf Kreinsen. Die Dreharbeiten zur 16. Staffel dauern vorraussichtlich noch bis März 2021. Gredreht wird außer in Steyr auch an anderen oberösterreichischen Orten, außerdem in der Steiermark und in Niederösterreich.

Ab Herbst 2021 werden die Folgen auf ORF 1 zu sehen sein. Schon bald, am 22. September, startet die Ausstrahlung der 15. Staffel.

Oberösterreich als häufiger "SOKO Donau"-Drehort

"Der wahre Charakter der Arbeit" ist nicht die erste oberösterreichische "SOKO-Donau"-Folge. Bisher wurden 40 Folgen der Serie in Oberösterreich gedreht, drei Folgen der neuesten Staffel spielen in diesem Bundesland.

Das Land Oberösterreich unterstützt "SOKO Donau" auch finanziell. Laut Landeshauptmann Thomas Stelzer sind die Gründe dafür die Wertschöpfung, die sich aus den Dreharbeiten ergibt, und die Bildkulissen in Oberösterreich.

"Mit seinen vielfältigen Landschaften und markanten Städten wie Linz, Steyr und Bad Ischl können wir immer wieder großartige Locations bieten", so Stelzer. Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner hebt die positiven Auswirkungen auf den Tourismus hervor. Besonders durch "Pepper" wird die "innovative Seite Steyrs und darüber hinaus des Standorts Oberösterreich" deutlich.

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