1 Toter, 1 Schwerstverletzte

Rodelfahrt mit Schwiegereltern endet in Tragödie

Das neue Jahr startete für eine Familie in Osttirol mit einer Tragödie: Bei einer Rodelabfahrt gerieten die Eheleute über den Rand hinaus.
Newsdesk Heute
02.01.2026, 06:45
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Den Neujahrstag nutzte ein 63-jähriger Österreicher mit seiner 58-jährigen Gattin, um am Nachmittag eine Rodelabfahrt von der Rabantalm in Nikolsdorf (Osttirol) zu unternehmen. Die 23-jährige Tochter und ihr 23-jähriger Schwiegersohn fuhren dem Ehepaar mit einer Rodel voraus.

Gegen 16 Uhr geriet das Ehepaar mit der Rodel in einer leichten Linkskurve über den rechten Rand der Forststraße hinaus. In diesem Bereich fällt das Gelände sofort steil ab und geht nach wenigen Metern in nahezu senkrechtes, ca. 25 Meter hohes Felsgelände über. Das Ehepaar stürzte über das nahezu senkrechte Gelände ab und in weiterer Folge über steiles, mit etwas Schnee bedecktes Waldgelände, ca. weitere 50 Meter weit ab.

Gatte sofort tot

Der Ehemann erlitt beim Absturz tödliche Verletzungen, seine Ehefrau erlitt schwerste Verletzungen. Aufsteigende Rodler bemerkten die frische über den Fahrbahnrand hinausgehende Rodelspur und da sie von unterhalb Schreie hörten, setzten sie einen Notruf ab.

Der in der Folge hinzukommende Schwiegersohn stieg zu den Verunfallten ab und leistete bis zum Eintreffen des Notarztes Erste Hilfe. Dieser konnte nur mehr den Tod des 63-Jährigen feststellen.

Ehefrau per Hubschrauber geborgen

Die schwer verletzte Gattin wurde gegen 17 Uhr vom NAH mittels Tau geborgen und ins BKH Lienz, aufgrund der schweren Verletzungen danach ins LKH Klagenfurt überstellt. Der tödlich verunfallte Rodler wurde nach Abschluss der Unfallerhebungen von der Bergrettung Lienz geborgen und ins Tal gebracht.

Die Angehörigen wurden von einem KIT-Team des Rettungsdienstes betreut. Im Einsatz befanden sich die Bergrettung Lienz mit 22 Mitgliedern sowie zwei Alpinpolizisten.

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