Dramatische Szenen spielten sich Montagfrüh in einer Wohnung in Linz ab: Gegen 6.10 Uhr fand ein 29-Jähriger seine Frau laut Polizei "röchelnd im Bett". Der Mann rief zunächst seinen Bruder an, der sofort zur Wohnung eilte und nach seinem Eintreffen den Notruf absetzte.
Polizei und Rettung kamen zeitgleich am Einsatzort an. Inzwischen war die erst 26 Jahre alte Frau leblos. Die Einsatzkräfte begannen sofort mit der Reanimation, die Polizisten unterstützten die Sanitäter mit Herzdruckmassagen.
Wenige Minuten später traf auch der Notarzt ein und übernahm die weitere Koordination. Doch zunächst blieb jede Hoffnung aus: Bis zur vierten Schockabgabe war bei der jungen Frau kein Puls feststellbar.
Dann der erlösende Moment: Nach dem vierten Schock konnten die Sanitäter wieder einen Puls wahrnehmen. Während die Einsatzkräfte um das Leben der Frau kämpften, befanden sich auch ihre beiden kleinen Kinder im Alter von zwei Jahren und vier Monaten in der Wohnung.
Die 26-Jährige wurde schließlich unter Begleitung des Notarztes ins Kepler Uniklinikum gebracht. Für die Polizei ist der Einsatz "ein starkes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn Einsatzkräfte Hand in Hand arbeiten."