Der Mobilitätsdienst Uber hat seinen aktuellen "Lost & Found Index" veröffentlicht und damit einen Blick auf die kuriosesten und häufigsten Fundstücke in Taxis und Fahrten der letzten Jahre gegeben. Der Bericht erscheint zum zehnten Mal und zeigt: Vergesslichkeit bleibt ein konstantes Phänomen.
In Österreich stehen vor allem alltägliche Gegenstände ganz oben auf der Liste. Besonders häufig bleiben Smartphones, Rucksäcke, Geldbörsen, Schlüssel, Kopfhörer, Kleidung, Reisepässe, Brillen, Uhren und Laptops zurück. Damit dominieren typische Alltags- und Reisebegleiter die Statistik.
Auch der Zeitpunkt spielt eine Rolle: Als besonders "vergesslich" gelten laut Auswertung vor allem Wochenenden in den Nachtstunden zwischen Mitternacht und 2 Uhr. Der 1. Jänner 2026 führt dabei das Ranking der einzelnen Tage an, dicht gefolgt vom 1. November 2025.
Regional liegt Wien bei den vergessenen Gegenständen klar voran, gefolgt von Salzburg, Graz, Innsbruck und Linz. Im europäischen Vergleich rangiert Österreich auf Platz 15.
Neben klassischen Gegenständen tauchen auch ungewöhnliche Fundstücke auf. In Österreich wurden etwa Röntgenbilder, Skiausrüstung, medizinische Lupen oder Kinderwagen gemeldet. Weltweit sorgten über die Jahre noch deutlich skurrilere Fälle für Aufmerksamkeit – darunter ein großes Aquarium oder sogar eine elektronische Fußfessel.
Uber betont, dass verlorene Gegenstände meist rasch wieder zurückgegeben werden können. Über die App lassen sich vergangene Fahrten nachverfolgen und Fahrer direkt kontaktieren, um Fundsachen zu organisieren.