Römer drängten, Bürgermeister zahlte Parkstrafen

Nach im Internet kursierenden Fotos von seinem Fiat Panda im Parkverbot hat Roms Bürgermeister Ignazio Marino über tausend Euro gezahlt. Die Opposition fordert dennoch seinen Rücktritt. Marino hat sich zuletzt bereits mit der in Angriff genommenen Verkehrsberuhigung unbeliebt gemacht.

Nach mehreren Beweisfotos ist der Bürgermeister Opfer eines öffentlichen Shitstorms geworden. Sein roter Kleinwagen war im Internet auf zahlreichen Fotos in Parkverbotszonen stehend zu sehen. Menschen mit Protest-Transparenten und Moderatoren posierten in Folge vor dem Wagen des Stadtchefs.
"Ich bin Opfer von Irrtümern, aber ich bitte um Verzeihung", sagte Marino im Stadtradt. "Ich habe meine Strafzettel bezahlt, auch wenn ich es nicht hätte tun müssen", stellte er klar. Der Opposition sind die Beteuerungen nicht genug - sie fordern seinen Rücktritt.

Pikant am Parkverhalten des Politikers, der allerdings auch oft mit dem Fahrrad fährt, ist die Tatsache, dass er den Verkehr im Stadtzentrum reduzieren will. Die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung haben ihn zum Angriffsziel vieler Einwohner gemacht. Der Parkskandal ist deshalb Wasser auf die Mühlen der zornigen Bevölkerung.

Tweets zum Parkskandal:

 

Iniziativa del
— medusack (@ing_mdm)



— Kattoliko Pensiero (@kattolikamente)


An
— SkepticAfro (@skepticafro)


Ignazio Marino parcheggia gratuitamente la sua macchina al Senato con il tagliando ZTL scaduto
— Le Iene (@redazioneiene)

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