Mit einem Vorwahlsieg im kleinen US-Staat Maine hat Multimillionär Mitt Romney im Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur seine Favoritenrolle unterstrichen. Allerdings hatte der Ex-Gouverneur von Massachusetts nur äußerst knapp die Nase vorn: Romney kam auf 39 Prozent der Stimmen, der radikalliberale Kongressabgeordnete Ron Paul auf 36 Prozent.
Die anderen beiden Bewerber in der Kandidaten-Kür, Rick Santorum und Newt Gingrich, hatten in dem bevölkerungsmäßig kleinen Bundesstaat kaum Wahlkampf betrieben. Ex-Senator Santorum kam auf 18 Prozent, Gingrich auf 6 Prozent, wie der Chef der republikanischen Partei in Maine, Charlie Webster, am Samstagabend (Ortszeit) mitteilte.
Lachender Zweiter
Ron Paul hatte in Maine fünf Wochen nach Beginn der republikanischen Kandidaten-Kür auf seinen ersten Sieg gehofft und dort besonders eifrig um Stimmen geworben. Trotz der Niederlage zeigte er sich in einer Rede vor seinen Anhängern bester Laune. "Wir können ja fast von einem Unentschieden reden", sagte der 76-Jährige lachend.