Um 21 Uhr ist in Salzburg Anpfiff zum Hinspiel-Hit im Achtelfinale der Champions League. Vor dem Spiel in der ausverkauften Arena macht aber ein heißes Gerücht aus England die Runde. Demnach könnte Manchester-United-Superstar Cristiano Ronaldo vor einem Wechsel zu den Bayern stehen. Aber was ist da wirklich dran?
Die "Sun" berichtet, dass Ronaldo die "Red Devils" verlassen will, sollten sie sich nicht für die Champions League in der kommenden Saison qualifizieren. Aktuell liegt Manchester in der Premier League auf Platz vier. Das würde zwar reichen, aber der Fünfte West Ham liegt nur zwei Punkte zurück, Arsenal auf Platz sechs hat vier Zähler Rückstand.
Außerdem soll Ronaldo nicht zufrieden mit der Einstellung einiger Teamkollegen sein. Deswegen soll er einen Wechsel planen, konkret sollen die Bayern, Paris Saint-Germain und die AS Roma auf der Wunschliste stehen. Doch zumindest in München dürfte das Interesse an Ronaldo eher gering sein.
Der Grund: Mit Robert Lewandowski steht einer der besten Stürmer Europas im Bayern-Kader. Sein Vertrag läuft noch bis 2023, im Frühjahr soll verlängert werden. Bayern-Boss Herbert Hainer meinte zuletzt zur "Bild", dass der Pole die Karriere beim deutschen Rekordmeister beenden wolle und er "fest davon ausgeht, dass es so kommen wird."
Auch Ronaldos Gehaltsklasse spricht deutlich gegen einen Wechsel zu den Bayern. Aktuell verdient er bei United 29 Millionen Euro pro Jahr. Damit würde er das Gehaltsgefüge in München sprengen. Zum Vergleich: Lewandowski kassiert jährlich "nur" 24 Millionen Euro. Mit 33 Jahren ist er auch noch ein gutes Stück jünger als der 37-jährige Ronaldo. Sieht also nicht nach einem baldigen Sensationstransfer von "CR7" nach Deutschland aus.