Vintage-Porzellan in Rosa erlebt gerade ein Comeback. Laut Experten wird vor allem altes Porzellan aus dem Karlsbader Gebiet, etwa aus Chodov und Loučky, wieder stark nachgefragt. Auf internationalen Vintage-Plattformen werden einzelne Teller, Schalen oder Zierobjekte teils für einige Hundert Dollar angeboten.
Entscheidend ist dabei nicht nur die Farbe, sondern auch die Herkunft. Besonders interessant sind Porzellane von Pirkenhammer oder Fischer & Mieg. Vollständige Sets, seltene Dekore und handgemalte Details steigern den Wert zusätzlich.
Ein erster Blick sollte immer auf die Unterseite gehen, heißt es auf chip.de. Dort finden sich oft Herstellerstempel oder Ortsangaben. Namen wie Pirkenhammer, Thun oder Hinweise auf Karlsbad können ein gutes Zeichen sein. Neben der Herkunft zählen Zustand und Vollständigkeit.
Aber Vorsicht: Nicht jedes alte Kaffeeservice ist automatisch ein Vermögen wert. Nur weil ein Teller auf einer Plattform mit 500 Dollar gelistet ist, heißt das nicht, dass er auch dafür verkauft wird. Der Unterschied zwischen Angebotspreis und tatsächlich erzieltem Preis ist oft groß.
Wer auf dem Dachboden altes rosa Porzellan entdeckt, sollte nicht vorschnell verkaufen. Sinnvoll ist es, zuerst die Herstellerstempel zu fotografieren und das Set auf Vollständigkeit zu prüfen. Danach lohnt sich ein Vergleich mit ähnlichen Stücken auf seriösen Vintage- oder Auktionsplattformen.