Vor allem rosafarbenes Vintage-Porzellan, das seit Jahren in Kartons, Vitrinen oder auf dem Dachboden schlummert, wird wieder stärker nachgefragt. Der Grund ist nicht nur Nostalgie, sondern auch ein Wohntrend, der alten Serien plötzlich neuen Marktwert verschafft.
Besonders gefragt sind ältere rosa Service- und Zierstücke. Entscheidend ist dabei nicht nur die Farbe, sondern auch die Herkunft.
Wie chip.de berichtet, sind vor allem Porzellane aus dem Karlovy-Vary-Gebiet in Tschechien interessant. Auf internationalen Vintage-Plattformen werden einzelne Schalen, Teller oder dekorative Objekte teils für einige Hundert Dollar angeboten.
Ein erster Blick sollte immer auf die Unterseite gehen. Dort finden sich oft Stempel, Herstellerzeichen oder Ortsangaben. Namen wie Pirkenhammer, Fischer und Mieg, Thun oder Hinweise auf Karlsbad können auf wertvolle Stücke hindeuten.
Daneben zählen Zustand und Vollständigkeit. Besonders interessant sind komplette Sets, seltene Dekore, handgemalte Details und klar erkennbare Herstellerstempel.
Wer auf dem Dachboden altes rosa Porzellan findet, sollte nicht sofort den erstbesten Preis akzeptieren. Es ist sinnvoll, Herstellerstempel zu fotografieren, das Set auf Vollständigkeit zu prüfen und ähnliche Stücke auf seriösen Vintage- oder Auktionsplattformen zu vergleichen.
Wichtig dabei: Man muss zwischen Angebotspreisen und tatsächlich erzielten Preisen unterscheiden. Denn nur weil ein Teller mit 500 Dollar gelistet ist, heißt das noch nicht, dass er auch dafür verkauft wird.