Vorsicht, jetzt wird's zahlenreich: Die beliebte ZDF-Krimiserie „Rosenheim-Cops“ startet in ihre 26. Staffel und feiert damit zugleich ihr 25-jähriges Bestehen.
Mit 24 neuen Episoden kehren die Ermittlerteams ab 6. Oktober zurück auf den Bildschirm. Bereits seit Dienstag (29. September) sind die Folgen im Streamingportal des ZDF zu sehen. Der ORF-Ausstrahlungstermin steht noch nicht fest.
Die neue Staffel bringt zahlreiche Veränderungen mit sich. Besonders bemerkenswert ist der Ausstieg von Marisa Burger, die seit Beginn als Sekretärin Miriam Stockl eine zentrale Rolle spielte. Ihr legendärer Spruch „Es gabat a Leich“ bleibt vielen in Erinnerung.
Nach der Episode „Es gabat an Abschied“, die am 24. November ausgestrahlt wird, übernimmt Christin Lange (Sarah Thonig) den Posten. Auch Christian K. Schaeffer verabschiedet sich als Gastronom Ignaz „Jo“ Caspar.
Von der ersten Stunde an dabei sind neben Marisa Burger auch Max Müller als Polizist Michael Mohr und Karin Thaler als Marie Hofer. Die Serie hat im Laufe der Jahre viele prominente Gastauftritte verzeichnet, darunter Verona Pooth, Christine Neubauer und Andreas Gabalier.
Besonders in Erinnerung bleibt auch Schauspieler Joseph Hannesschläger als Kommissar Korbinian Hofer, der 2020 verstarb.
Die Erfolgsserie verzeichnet einen Marktanteil von durchschnittlich 16 Prozent und lockt pro Folge zwischen 3,7 und 4,9 Millionen Zuseher vor die Bildschirme. Seit der ersten Ausstrahlung am 9. Jänner 2002 wurden laut Produktion bereits mehr als 600 Leichen gezählt – gelegentlich sogar zwei pro Episode.
Die Titelmelodie „Pfeif drauf“ stammt von der Band Haindling. Als Außenkulisse für das Polizeipräsidium dient das Rosenheimer Rathaus, das laut Oberbürgermeister Abuzar Erdogan wohl eines der bekanntesten Rathäuser Deutschlands ist.
Die ersten Folgen wurden sogar im Inneren des historischen Gebäudes gedreht, ehe man in die Bavaria Filmstadt nach Grünwald übersiedelte.
Die Mischung aus bayerischer Gemütlichkeit und Kriminalfällen vor Alpenkulisse zählt zu den Erfolgsrezepten der Serie. „Wenn man bedenkt, dass Bayern das deutsche Bundesland mit den meisten Gästeübernachtungen ist, dann zeigt das schon, dass Landschaft und Kultur einen hohen überregionalen Reiz ausstrahlen“, so Oberbürgermeister Erdogan zur dpa.
Max Müller nennt als weitere Gründe die Schönheit Oberbayerns, „wenig Blut“ und Schauspieler, „die in Ruhe kreativ sein dürfen“.
Fans können die Schauplätze der Serie in Rosenheim selbst erkunden. Die Stadt bietet mehrere spezielle Führungen an, etwa „Auf den Spuren der Rosenheim-Cops“ oder Tagesausflüge für Fans.
Seit Jahresbeginn haben laut Stadtsprecher bereits mehr als 17.000 Menschen an diesen Touren teilgenommen.