Keine Rückendeckung bekommt der SP-Parteichef von Oberösterreich, Reinhold Entholzer, mit seinem Vorschlag, in der Bundes-SPÖ eine Mitgliederbefragung über die Frage der rot-blauen Zusammenarbeit durchzuführen.
Keine Rückendeckung bekommt der SP-Parteichef von Oberösterreich, durchzuführen.
Die SPÖ mache sich erpressbar, wenn sie eine Zusammenarbeit mit der FPÖ unter allen Umständen ablehne. Entholzer fordert eine Mitgliederbefragung der Partei. Im September wird in OÖ gewählt.
Die stellvertretende Bundesparteichefin Gabriele Heinisch-Hosek ist gegen eine solche Befragung: Auf Bundesebene sei Rot-Blau „auch weiterhin keine Option“ für die SPÖ: "Eine Partei, die durch Hetze politisches Kleingeld machen will, hat in Regierungsverantwortung nichts verloren“, so die Ministerin in einer Aussendung: „Wir halten die Werte Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität hoch, und dadurch ist für uns eine klare Abgrenzung gegenüber der FPÖ unerlässlich.“
Auch die Vorsitzenden aller fünf Jugendorganisationen traten Entholzers Vorschlag in einer gemeinsamen Aussendung entgegen. Auf Initiative der Jungen Generation war beim SPÖ-Bundesparteitag 2014 beschlossen worden, dass sich die SPÖ „klar gegen eine Koalition mit der FPÖ auf allen politischen Ebenen“ ausspricht.