Politik

Rote Studenten rufen gegen Schwarz-Blau auf

Der Verband Sozialistischer Studenten (VSStÖ) hat am Freitag in einem dramatischen Appell dazu aufgerufen, bei der Wahl Schwarz-Blau zu verhindern.

Heute Redaktion
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VSSTÖ warnt vor Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Sebastian Kurz (ÖVP)
VSSTÖ warnt vor Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Sebastian Kurz (ÖVP)
Bild: picturedesk.com

Die Studenten machten in einer Aussendung darauf aufmerksam, dass von 2000 bis 2005 bei der erstmals unter einer ÖVP-FPÖ Regierung es zu massiven Privatisierungen der staatlichen Infrastruktur, Telekommunikation und des Wohnbaus gekommen sei.

Auch die damalige Einführung von Studiengebühren rufen die Studenten in Erinnerung: "Die Einführung der Studiengebühren unter Schwarz-Blau hatte keinen relevanten Finanzierungseffekt für die Hochschulen, sondern dienten nur dazu den Hochschulzugang für viele angehende Student_innen zu erschweren. Besonders angehende Studierende aus Arbeiter_innenfamilien waren stark davon betroffen", so Katharina Embacher, Vorsitzende des Verbands Sozialistischer Studenten in der Aussendung.

"Auch die sogenannte 'neue' Volkspartei träumt von einer Eliten-Hochschule, auf der nur ihr Klientel platz finden kann. Die FPÖ wirbt zwar mit einem ‚offenen Hochschulzugang', bedient sich allerdings wieder ihrer ‚Wir für unsere Leut'!'-Rhetorik und diskriminiert somit alle Studierenden, ohne österreichische Staatsbürger_innenschaft", betont Embacher.

"Elitäre Brutkästen"

Weder ÖVP, noch FPÖ stünden für einen freien und offenen Hochschulzugang für alle Menschen, sondern für ein "neoliberales Spardiktat und den Umbau der Hochschulen hin zu elitären Brutkästen".

Allen Studenten, die ein Zeichen gegen den drohenden Rechtsruck in unserer Gesellschaft setzen wollen, empfehlen die Studenten, wählen zu gehen.

(red)