Dieser Einsatz ging sprichwörtlich baden – zumindest bis zu den Achsen. In Wien-Liesing sorgte ein Krankentransport am Donnerstag für ungewollte Lacher: Ein Rettungswagen des Roten Kreuzes blieb bei einem Wendemanöver auf einer Grünfläche im Schlamm stecken. Am Ende musste sogar die Feuerwehr anrücken. Ein Leserreporter-Video zeigt das Kuriosum.
Schauplatz des ungewöhnlichen Zwischenfalls war die Stenografengasse im 23. Bezirk. Dort wollte ein Krankentransportwagen am Donnerstag gegen 15 Uhr kurzerhand über die Wiese wenden. Doch statt elegantem Drehmanöver hieß es plötzlich: Endstation Schlammloch.
Das Fahrzeug grub sich immer tiefer in den weichen Untergrund ein – an Weiterfahren war nicht mehr zu denken. Eine zweite Rettung rückte an, doch auch gemeinsames Schieben brachte keinen Erfolg. Die Sanitäter versuchten alles, nur eines nicht: aufgeben.
Nach rund eineinhalb Stunden vergeblicher Befreiungsversuche war klar: Hier hilft nur noch schweres Gerät. Die Wiener Berufsfeuerwehr wurde alarmiert – und die Profis machten kurzen Prozess. Mit einem Seil wurde der festgefahrene Rettungswagen schließlich aus dem Schlamm gezogen.
Wie die Pressestelle des Roten Kreuzes gegenüber "Heute" bestätigte, befand sich kein Patient im Fahrzeug. Verletzt wurde niemand – außer vielleicht der Stolz der Beteiligten und der ramponierte Rasen.