Im 5. Wiener Gemeindebezirk kam es von Mittwochabend auf Donnerstag zu einer groß angelegten Schwerpunktaktion der Polizei. Im Fokus der Beamten: Raser und Verkehrssünder. Im Zuge der "Aktion scharf" wurden zwei Führerscheine vorläufig abgenommen und sieben Lenker angezeigt. Sie sollen durch Alkohol oder Suchtmittel beeinträchtigt gewesen sein. Ein Schnellrichter verhängte zudem Strafverfügungen in Höhe von insgesamt 4.100 Euro.
Auch das Suchtmittelgesetz kam gleich zweimal zur Anwendung. Dazu zahlreiche Organstrafverfügungen und Anzeigen wegen sonstiger Verkehrsdelikte.
Besonders dreist: Ein durch Suchtgift beeinträchtigter Lenker ohne gültigen Führerschein versuchte, sich der Strafe zu entziehen. Er gab bei der Kontrolle die Identität eines anderen Mannes an, der ihm ähnlich sieht und im Besitz eines gültigen Führerscheins ist.
Doch der Täuschungsversuch flog auf. Dank der Aufmerksamkeit und Erfahrung der Beamten in Wien-Margareten konnte die wahre Identität des Mannes (Staatsangehörigkeit: Somalia) rasch geklärt werden. Gegen ihn wurde Anzeige erstattet.
Regelmäßig führt die Polizei solche Kontrollen durch. Auffällig: Immer mehr Lenker stehen unter dem Einfluss von Drogen.