Eigentlich wollte Lola Weippert (30) auf einem Festival eine gute Zeit haben. Doch ein Mann, den die Moderatorin zuvor kennengelernt hatte, sorgt bei ihr für ein mulmiges Gefühl.
Im Podcast "Schön Laut" mit Vanessa Mai (34) erzählt sie nun von den beunruhigenden Vorfällen.
Weippert spricht dabei selbst von ihrem "neuen Stalker". Den Mann hatte sie bereits auf einem anderen Festival kennengelernt. Anfangs sei der Kontakt noch angenehm gewesen. Sie habe ihm allerdings von Beginn an klargemacht, dass sie keine feste Beziehung suche.
Für ein weiteres, fünftägiges Festival soll der Mann dann extra aus London angereist sein, um Lola zu sehen. Dort kippte die Stimmung offenbar endgültig.
Nachdem die 30-Jährige nicht mehr auf ihn reagierte, soll er ihr im Stundentakt lange Nachrichten geschickt haben. Auch bei ihren Freunden habe er immer wieder nachgefragt, wo sich die Moderatorin gerade aufhalte.
Am nächsten Morgen dann der Schock: Der Mann stand plötzlich unangekündigt vor dem Camper, in dem Lola mit Freunden untergebracht war. Besonders beunruhigend: Eigentlich war der Bereich nur mit einem entsprechenden Festival-Bändchen zugänglich. Ihren Standort soll er über andere Besucher herausgefunden haben.
Lola stellte ihn zur Rede: "Du überschreitest gerade viele Grenzen." Doch auch danach sei keine Ruhe gewesen. Obwohl sie ihn mehrfach aufgefordert habe, sie in Ruhe zu lassen, sei er im Laufe des Tages immer wieder an verschiedenen Orten aufgetaucht.
Schon Wochen zuvor soll es erste Warnsignale gegeben haben. Während eines gemeinsamen Werbedrehs mit Vanessa Mai habe der Mann auffällige Sprachnachrichten geschickt. Auch auf dem Festival habe er Lola ungefragt gesagt, wann sie schlafen gehen solle. Später rief er sie nachts an, weil er mit seinem eigenen Zeltplatz unzufrieden gewesen sei.
Vanessa Mai stellt sich im Podcast klar hinter ihre Kollegin. Ein Nein müsse akzeptiert werden – völlig unabhängig davon, was zuvor zwischen zwei Menschen passiert sei.
Die beiden wollen für mögliche brenzlige Situationen künftig sogar ein gemeinsames Codewort vereinbaren. Lola selbst bringt ihren Ärger schließlich auf den Punkt: "Was kann man an einem 'Nein' nicht verstehen?"