Dass Familienerbstücke manchmal ungeahnte Schätze sind, bewies die heutige Folge von "Bares für Rares" eindrucksvoll. Ein Verkäufer aus Beverungen brachte einen außergewöhnlichen Rubinring mit, der aus dem Nachlass seiner Mutter stammt.
Das Schmuckstück in massivem Gelbgold mit einem großen himbeerroten Rubin und zwei beeindruckenden Altschliffdiamanten zog sofort alle Blicke auf sich.
Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel zeigte sich begeistert. Der Rubin sei vermutlich natürlichen Ursprungs, die beiden Diamanten von guter Qualität. Auch die aufwendig gefertigte Ringschiene aus 750er-Gold überzeugte sie. Die Expertin taxierte den Ring auf stolze 11.000 bis 12.000 Euro.
Im Händlerraum wurde es dann richtig spannend: Ein erbitterter Bieterwettstreit entwickelte sich, bei dem der Preis immer weiter nach oben kletterte. Am Ende sicherte sich eine Händlerin den Ring für 10.500 Euro, nur knapp unter der Expertenschätzung.
Die Verkäufer waren überglücklich. Das Geld soll nun in den Ausbau ihres Hauses fließen, der Rest wird für die Zukunft zurückgelegt.